Gesuch Puten für Projekt

Unser erster Vorsitzender Dr. Jürgen Güntherschulze arbeitet an einem EU-gefördertes Zucht- und Forschungsprojekt in Niedersachsen (EIP-Projekt ROBUSTPUTE) mit verschiedenen anderen Stellen und unter der Leitung des KÖN (Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen) .

 

Dr. Güntherschulze ist speziell für die Beschaffung, Zuchtüberwachung und Beratung der Gründerpopulation aus alten Putenrassen - d.h. Hähne + einige Hennen als Ammen-Brüter und Kükenführer = Altrassenhähne in Kombination mit kleinrahmigen Hybridhennen englischer Zuchten = Kreuzungsbruteier, zuständig und sucht im speziellen Züchteradressen, die im norddeutschen Raum (möglichst Niedersachsen oder MV) seit mindestens mehreren Jahren extensiv Puten alter Rassen in Freilandhaltung halten oder die traditionelle Extensiv-Haltung vom Vorgänger übernommen haben.

 

Konkret gesucht sind:

 8,12 extensiv gehaltene Puten der Rassen

  • Ronquieres Pute
  • Cröllwitzer Pute
  • Bronzepute

Bundesverdienstkreuz

Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt unser 1. Vorsitzenden von GENUVI e.V. , Herr Dr. Jürgen Güntherschulze, im November dieses Jahres, was auch eine enorme positive, psychologische Auswirkung auf die Arbeit und die Bedeutung von GENUVI besitzt:

 

Am 15.11.2018 wurde Herr Dr. Güntherschulze vom Bundespräsidenten aus den Händen der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Frau Manuela Schwesig, mit dem Übereichen des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland für sein jahrzehntelanges Engagement (über 40 Jahre) zum Schutz, zur Erhaltung und zur nachhaltigen Verbreitung alter und gefährdeter Nutztierrassen in der Orangerie des Schlosses Schwerin geehrt.

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Hühnerküken von Tauben erbrütet

Die wilden Bankiva-Hühner sind etwas ganz Besonderes. Von dieser Wildart stammen alle Hühnerrassen der Welt ab. In 5 Unterarten ist das Bankivahuhn über ein riesiges Verbreitungsgebiet von Indien über Südchina, Laos, Kambodscha, Vietnam bis auf das Malaiische Archipel verbreitet und auch in so unterschiedlichen Gebieten Asiens domestiziert (zum Haustier gemacht) worden .

 

Allen Unterarten gemeinsam ist der Umstand, dass sie als tropische Tierart in Äquatornähe bei ganzjährig ähnlich gleichmäßigen Klimabedingungen keine streng saisonale Brutzeit haben und haben müssen. Dieses Verhalten zeigt auch die kleine freilaufende Population Bankivahühner im Haustierpark Lelkendorf. Schon im Januar legten die Bankivas Eier, die die Tierpfleger aber wegen häufiger Frosteinbrüche wegnehmen und angefroren zunächst verfüttern mussten.

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