Gesellschaft Für internationale nutztierrassen-vielfalt in Deutschland e.v.



Mit Besorgnis müssen wir heute feststellen, dass von den 6400 Haustierrassen weltweit schon über 40 % vom Aussterben bedroht sind: Wöchentlich verlieren wir bereits eine Haustierrasse!

Und während nur wenige Rassen überhaupt für die menschliche Ernährung in industrieller Massenproduktion eingesetzt werden, droht uns andererseits der Verlust vieler Erbeigenschaften bei den sogenannten „Alten Haustierrassen“, die ein sehr breites Spektrum an genetisch fixierten Eigenschaften  besitzen. Gerade diese genetische Vielfalt werden unsere Kinder und Enkelkinder in Zukunft zum Überleben dringend benötigen.

Deswegen gilt es, neben den schon existierenden aktiven Verbänden, Vereinen  und engagierten Freunden alter und gefährdeter deutscher  Nutztierrassen  in unserem Lande alle Züchter zusammenzuführen , die sich auch  um den Erhalt seltener und gefährdeter ausländischer  Nutztierrassen  kümmern. Gerade in Deutschland stehen zahlreiche international seltene und gefährdete Rassen in kleinen und kleinsten Beständen, die häufig durch fehlende Kommunikation der Züchter untereinander  keinen Blutlinienaustausch durchführen.

Wer wir sind

Im Dezember 2004 wurde die “Gesellschaft für Internationale Nutztierrassen-Vielfalt in Deutschland” (GENUVI) als gemeinnütziger Verein gegründet.

Was wir leisten

Erhaltung und Zuchtkoordination lebender Tierbestände, und der Förderung international seltener ,gefährdeter alter Nutztierrassen, die in Deutschland gehalten werden.

Mitglied Werden

Wenn Sie Ihre Erfahrung, Ihr Wissen und Können gerne einbringen möchten, freuen wir uns über Ihre Mitgliedschaft.




Hühnerküken von Tauben erbrütet

Die wilden Bankiva-Hühner sind etwas ganz Besonderes. Von dieser Wildart stammen alle Hühnerrassen der Welt ab. In 5 Unterarten ist das Bankivahuhn über ein riesiges Verbreitungsgebiet von Indien über Südchina, Laos, Kambodscha, Vietnam bis auf das Malaiische Archipel verbreitet und auch in so unterschiedlichen Gebieten Asiens domestiziert (zum Haustier gemacht) worden .

 

Allen Unterarten gemeinsam ist der Umstand, dass sie als tropische Tierart in Äquatornähe bei ganzjährig ähnlich gleichmäßigen Klimabedingungen keine streng saisonale Brutzeit haben und haben müssen. Dieses Verhalten zeigt auch die kleine freilaufende Population Bankivahühner im Haustierpark Lelkendorf. Schon im Januar legten die Bankivas Eier, die die Tierpfleger aber wegen häufiger Frosteinbrüche wegnehmen und angefroren zunächst verfüttern mussten.

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